GenIuS Tagung

Die Bedeutung der Kategorie Geschlecht im soziopolitischen Raum der römischen Kaiserzeit

Die soziopolitische Ordnung des Imperium Romanum bestand aus zahlreichen gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Elementen, welche in ihrer einzigartigen Konstellation die Lebenswelt und Existenz ihrer Zeitgenossen bestimmten. Um diese untersuchen zu können, stehen der altertumswissenschaftlichen Forschung verschiedene Lösungsansätze und Denkmodelle zur Verfügung. Die Erkenntnisse der letzten Jahre haben jedoch deutlich machen können, dass all diese Konzepte ohne die Einbeziehung des Faktors Geschlecht die gesellschaftliche und politische Komplexität der römischen Kaiserzeit letztlich stets nur bis zu einem gewissen Grad zu erfassen vermögen.

Die Untersuchung, Anwendung und Weiterentwicklung des Faktors Geschlecht als historische Ordnungs- und Analysekategorie in ihrer synchronen Breite und diachronen Tiefe stellt folglich ein zentrales Feld der altertumswissenschaftlichen Forschung dar. Der Arbeit in diesem Feld widmet sich seit zwei Jahren auch die Forschungsgruppe GenIuS, deren Mitglieder am 20. und 21. Juli 2012 an der TU Darmstadt zusammenkommen, um „die Bedeutung des Faktors Geschlecht im soziopolitischen Raum der römischen Kaiserzeit“ unter althistorischen, archäologischen und philologischen Fragestellungen zu untersuchen und zur Diskussionen zu stellen. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen und sich in den Diskussionsprozess einzubringen.

Download des GenIuS-Tagungsprogramms

Link zum Tagungsprogramm auf der GenIuS Hompage