Moral als Kapital

Moral als Kapital in antiken Gesellschaften

Altertumswissenschaftliche Tagung

an der TU Darmstadt vom 09.-11. April 2014

Während es heute nahe liegt, ‚Moral’ vorwiegend in einem vermeintlich rein zwischenmenschlichen und apolitischen Milieu zu verorten, war moralkonformes Verhalten in der Antike eine wichtige Ressource für gesellschaftliches und politisches Ansehen.

Im Zentrum der altertumswissenschaftlichen Tagung steht die Frage nach der Relevanz von Moral als (sozialem) Kapital in den Gesellschaften der römischen und griechischen Antike. Unter interdisziplinären Fragestellungen und Blickwinkeln werden die in einer Gemeinschaft eingeforderten Verhaltensregeln sowie deren Stellenwert als Ressource in sozialen Zusammenhängen des gegenseitigen Kennens und Anerkennens zu untersuchen sein: Wie wurden Verhaltensnormen definiert, verbreitet und eingefordert? Wie konnte ‚moralisches Kapital’ erworben, vermehrt, verringert und investiert werden? Welche sozialen und politischen Konsequenzen waren mit der Erfüllung oder der Abweichung von Verhaltensnormen verbunden?

Moral als Kapital in antiken Gesellschaften – Programm (Plakat)

Veranstaltungsort(e):

09. April 2014: Residenzschloss Darmstadt, Raum S3 13 / 56 (Erdgeschoss)

10./11. April 2014: Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt, Vortragssaal (S1 20 / 001, 1. Untergeschoss)